Grillrezept: Gegrillter Fisch in verschiedenen Varianten

 

Fisch grillt man am besten als ganzen Fisch mit Haut. Filets könnten zu trocken und zäh werden. Geeignet sind dabei fast alle Arten außer Plattfische (Scholle…). Sie haben die drei klassischen Arten der Grillkunst. Die einfachste ist die Fischgrillzange. Dabei wird der Fisch zwischen zwei ovalen Grillformen eingeklemmt und beidseitig gegrillt. Bei dieser Methode erhält man die knusprigste Haut, wer sie denn gern mitisst. Ohne Grillzange empfiehlt es sich den Grillrost mit Alufolie zu bespannen, leicht einölen (es darf nicht tropfen) und mit einer Gabel gleichmäßig löchern um den rauchigen Grilleffekt zu erhalten. Alternativ könnte man auch eine geölte handelsübliche Alugrillschale verwenden. Sehr schmackhaft ist es auch den Fisch komplett in leicht gelöcherte Alufolie zu wickeln und zu grillen. Man kann dem Fisch hierbei noch Butter, Öl, Rosmarinzweige, Zitronenscheiben und Gewürze beigeben, die man nach dem “Auspacken” entfernt. Bei allen Varianten ist es dem Geschmack überlassen, ob man vor dem Grillen mit Zitrone säuert, ihn innen mit Kräutern und/oder Zitrone füllt.

Gern wird auch marinierter Fisch zum Grillen verwendet. Eine klassische Marinade basiert auf Öl, gern Oliven- oder Knoblauchöl, Rosmarin und/oder Thymian, Salz, Pfeffer und Zitronensaft. Wenn nicht gezielt gewollt, sollte allgemein auf Gewürze wie Curry, Paprika oder Koriander verzichtet werden, um den Eigengeschmack des Fisches zu erhalten. Eine rauchige Countrywürzmischung kann den Geschmack aber auch toll ergänzen. Die Garzeiten sind von Fisch zu Fisch verschieden. Ein gegrillter Fisch sollte aber gut durch sein. Seine Haut verhindert zu starkes austrocknen. Als Anhaltspunkt sollte man eine 20-25 cm große Regenbogenforelle jeweils ca. 10 Minuten auf beiden, bei mittlerer bis starker Hitze grillen. Am selten gewordenen Lagerfeuer spiest man den Fisch auf Holz oder Metallstäbe, der länge nach. Aber nicht direkt in die Flammen halten. Viel Spaß.