Lammspieß gegrillt

 

Nicht nur zur Osterzeit sondern auch während der Grillsaison, erfreuen sich immer mehr Menschen an dem zarten und gleichzeitig saftigen Fleisch junger Lämmer. Ohne aufdringlich zu wirken, lässt es sich mit vielen verschiedenen Zutaten und Gewürzen kombinieren – ob klassisch oder doch eher exotisch, als Spieß lässt es kaum einen Geschmackswunsch offen.

Beim Kauf des Fleisches sollte man darauf achten, dass das vorwiegend aus der Keule entnommene Fleisch nur von Tieren stammt, die nicht länger als 8 bis 12 Monate gelebt haben, da es im Anschluss, als Hammel seine Zartheit verliert und durch seine Geschmacksintensität nicht mehr die Kombinationsmöglichkeiten bietet wie junges Fleisch.

Wichtig bei der Zubereitung der Lammspieße ist vorallem die Marinade, in welche man die Spieße am besten bereits am Abend zuvor einlegt und bis zum grillen aufbewahrt, damit sie in jede Faser des Fleisch einziehen kann. Dabei werden auf den zu marinierenden Spieß abwechselnd kleine Fleischstücke mit Gemüse oder Obst aufgespießt, bevor sie dann in die Marinade, welche in der Regel aus Olivenöl sowie einer Vielzahl von unterschiedlichsten Kräutern zum Beispiel Oregano, Lavendel, Rosmarin oder Thymian besteht, eingelegt werden können. Um den Geschmack noch weiter zu verfeinern, kann man noch Knoblauch sowie Alkohol zur Marinade hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Als optimale Grillunterlage für Lammfleisch eignet sich Holzkohle, da sie dem Fleisch gleichzeitig noch eine etwas rauchige Note verleiht und nach Grill schmecken lässt.

Nach 12 bis 15 Minuten Grillzeit, inder man die Spieße regelmäßig wenden sollte, kann man sie mit Beilagen nach belieben servieren. Servieranregungen findet man dabei in den im Balkan oder im orientalischen Raum gelegenen Ursprungsländern der Lammspieße. So serviert man beispielsweise in Griechenland den Spieß, auf dem auch Stücke von Fetakäse gespießt werden, zu Bauernsalat, Oliven, gegrilltem Mais, Tzatzikidip sowie selbstgebackenem Pitabrot. In orientalischen Regionen wie Marroko legt man hingegen den fertigen Lammspieß gegrillt süß – sauer in Cayenne-Pfeffer und Honigglasur ein und reicht Kuskus sowie frisch aufgebrühten Tee dazu.

Neben den klassischen Spießen, gibt es allerdings auch noch eine Vielzahl von exotisch angehauchten Variationen, die anstelle von Gemüsestückchen mit Früchten bespießt und in eine Aprikosen- oder Kiwimarinade eingelegt werden. Durch ihren Fruchtzucker, sollen sich die Poren des Fleisches besser schließen und beim grillen nicht so schnell ihre Zartheit verlieren.

Und alle, die es eher typisch Grill mögen, können ihre Lammspieße mit bunter Paprika und Zuccini bestücken und mit Countykartoffeln zu amerikanischem Barbecuedip oder selbsgemachtem Kartoffelsalat servieren.